Suche
  • susakarr

Out of Our Heads

Aktualisiert: vor einem Tag

- Say, Okapi, did I misunderstand something? This is supposed to be about connectedness. Zebra shakes its head with that short punk mane.

- Not at all, or rather not misunderstood at all, I mean, says Zebra. Why do you ask?

- Well, I don't find it very obvious. It's about different topics.

- Con variazioni, yes, says Okapi with a smug smile.

- Beg you pardon? Zebra asks disgruntled.

- Connectedness, is the theme - tema - that is presented in many variations. For example as a philosophical or psychological concept.

- Okay, so then give a definition for connectedness as this author understands it, Zebra grumbles.

Okapi reads:

"Connectedness is defined here as a positive mood. All living things have access to it. The world is understood in terms of mutual relationships. Meaningful structures arise from this. Events do not take place in isolation and mechanically. Connections arise - as in a mobile, as in the butterfly effect. Relationships move, are alive, develop, unfold and change.”

- So far, so good, Zebra hums. I change and shape myself and my life through the actions I take, the experiences I allow to come close to me and the joy I share.

Okapi nods impressed.

- Poetic, huh? Zebra chews on a blade of grass once again. - We are dynamic beings who transcend the brain and rationality! And only then can we truly communicate and connect. There's a similar description by Alva Noë, if I remember correctly. He thinks that people become what they are because they act and feel, not because they follow purely mechanical instructions from their brain. And everything is constantly changing.

- Sounds good. Panta rhei. Everything is in motion. That opens the space for beautiful developments.

Alva Noë: Out of Our Heads: Why You Are Not Your Brain, and Other Lessons from the Biology of Consciousness, New York, 2010

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Mehr als nur ein Gehirn

- Sag mal, Okapi, hab ich da was falsch verstanden? Hier soll es doch angeblich um Verbundenheit gehen! Zebra schüttelt den Kopf mit der kurzen Punk-Mähne.

- Durchaus, bzw. durchaus nicht, falsch verstanden, meine ich, sagt Zebra. Wieso fragst Du?

- Naja, ich finde das nicht unbedingt einleuchtend. Es geht doch um verschiedene Themen.

- Con variazioni, ja, sagt Okapi mit süffisantem Lächeln.

- Belieben? - fragt Zebra ärgerlich.

- Also Verbundenheit, als das Thema, das in vielen Variationen präsentiert wird. Zum Beispiel als philosophisches oder psychologisches Konzept.

- Ok, also dann gib mal eine Definition für Verbundenheit, wie diese Autorin sie versteht, brummt Zebra.

Okapi liest:

Verbundenheit wird hier gekennzeichnet als positive Grundstimmung. Alle Lebewesen haben darauf Zugriff. Die Welt wird in Hinblick auf wechselseitige Beziehungen verstanden. Daraus entstehen sinnhafte Strukturen. Ereignisse laufen nicht voneinander abgetrennt und mechanisch ab. Es ergeben sich Zusammenhänge - wie im Mobile, wie beim Schmetterlingseffekt. Beziehungen bewegen sich, sind lebendig, entwickeln, entfalten und verändern sich.

- Soweit, so gut, brummt Zebra. Ich verändere und gestalte mich und mein Leben durch die Aktionen, die ich setze, die Erlebnisse, die ich an mich heranlasse, und die Freude, die ich teile.

Okapi nickt beeindruckt.

- Poetisch, was? Zebra kaut wieder einmal auf einem Grashalm. - Wir sind dynamische Wesen, die über das Gehirn und die Rationalität hinausreichen! Und erst dann können wir wirklich kommunizieren und in Verbindung treten. So ähnlich beschreibt das auch Alva Noë, wenn ich mich richtig entsinne. Er meint, Menschen werden zu dem, was sie sind, weil sie handeln und empfinden, nicht weil sie rein mechanischen Anweisungen aus ihrem Gehirn folgen. Und alles verändert sich ständig.

-Klingt gut. Panta rhei. Alles ist in Bewegung. Das macht den Raum auf für schöne Entwicklungen.

Alva Noe: Du bist nicht dein Gehirn: Eine radikale Philosophie des Bewusstseins. München, Piper, 2010

24 Ansichten