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Normal Animal Persons

Aktualisiert: vor einem Tag

Zebra and Okapi have decided to recite a short explanation of colonization because they found the recent discussions and demonstrations about racism in contemporary societies that define themselves as democratic extremely important.

The concept of colonization needs the position of “the other” to establish itself. It fuels disrespect towards the intrinsic value of life. It establishes fear of diversity, which makes “the other” in every sense the perfect target. People who maintain this mindset start from a preset “normality” which is identified by themselves, most likely meaning being a white male person. Certainly being a normal person would not include animal persons.


The supposedly substantiated point of view comes from the idea of being “normal”, which justifies imposing force and cruelty on “the others”. “Normal” would be the human being. As more and more positions of colonisation in the human sphere are questioned – which, sadly, is not so say that they are finally done with – the realm of “the other” seems to be more and more assigned to the societies of non-human animals.


- So colonization has similarities with human animal relations, right? says Zebra.

- A lot of times, yes. But you know, I have decided to look at the bright side of life. And there I see also nice humans. That keeps me going. says Okapi with a whistle.


Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay


Normale Tierpersönlichkeiten


Zebra und Okapi haben beschlossen, eine kurze Erklärung der Kolonisierung zu rezitieren, weil sie die jüngsten Diskussionen und Demonstrationen gegen Rassismus in zeitgenössischen Gesellschaften, die sich selbst als demokratisch definieren, für äußerst wichtig halten.

Das Konzept der Kolonisierung braucht die Position des "Anderen", um sich zu etablieren. Es schürt die Respektlosigkeit gegenüber einem eigenständigen Wert des Lebens. Es schürt die Angst vor der Vielfalt, was "den anderen" in jeder Hinsicht zum perfekten Ziel macht. Menschen, die diese Denkweise aufrechterhalten, gehen von einer vorgegebenen "Normalität" aus, die von ihnen selbst bestimmt wird, und idealerweise als weiße, männliche Person repräsentiert wird. Eine normale Person zu sein, würde mit Sicherheit keine tierischen Personen einschließen.


Der angeblich begründete Standpunkt geht von der Vorstellung aus, selbst"normal" zu sein, was es rechtfertigt, "den anderen" Gewalt und Grausamkeiten aufzuerlegen. "Normal" wäre, wie gesagt, der Mensch. In dem Maße, wie immer mehr Positionen der Kolonisierung im menschlichen Bereich in Frage gestellt werden - was leider nicht heißt, dass sie endlich überwunden sind -, scheint der Bereich des "Anderen" mehr und mehr den Gesellschaften der nichtmenschlichen Tiere zugeordnet zu werden.


- Die Kolonisierung hat also Ähnlichkeiten mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier, stimmst Du zu? sagt Zebra.

- Sehr oft, ja. Aber weißt Du, ich habe beschlossen, die helle Seite des Lebens zu betrachten. Und da sehe ich auch nette Menschen. Das hält mich auf Trab. sagt Okapi mit einem Pfiff.


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