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  • susakarr

Getting real. Becoming.

Aktualisiert: vor einem Tag

Reasons why crisis is a turning point to reveal new perspectives (incomplete):


It helps figuring out what is important, such as cleaning out the spiritual and material clutter.


The animals we share the world with are under threat.

Endangered song birds. Because people feel the urge to eat their tiny bodies.

Endangered migratory birds. Because shiny glass sky scrapers are so very cool, only not for the birds.

Rethinking the imprisonment of living beings.

Showing wild cats: Lots of large animals are kept in cages, zoos, circuses, shown as attractions and as proof of human’s victory over dangerous beings.

Hiding cows, pigs, sheep, goats, hen, rabbits: massive amounts of domesticated animals are kept in factory farms, hidden from view of future consumers.

Talking about rabbits and becoming real: recently I listened to Margery Williams Bianco's adorable tale featuring the Velveteen Rabbit. Published in 1922, some 2 decades before the little prince had landed. Just sharing some bits here, quoted non-academically but rather in Derridean style.


"What is real?" asked the Rabbit one day. "Does it mean having things that buzz inside you?"

"Real isn't how you are made, it's a thing that happens to you”, said the Horse. When a child loves you for a long, long time, not just to play with, but really loves you, then you become Real.

"Does it hurt?" asked the Rabbit.

"Sometimes," said the Horse who was always truthful. "When you are Real you don't mind being hurt."

"Does it happen all at once, like being wound up," asked the Rabbit, "or bit by bit?"

"It doesn't happen all at once," said the Horse. "You become. It takes a long time. That's why it doesn't happen often to people who break easily, or have sharp edges, or who have to be carefully kept. But once you are Real you can't become unreal again. It lasts for always."

- This is a good example of what happens when you ask animals the right questions, Okapi remarks with satisfaction. Zebra nods and closes the book. - This is only the beginning.


Photo by Magda Ehlers from Pexels


Realisieren. Echt werden. Becoming.

Krise als Wendepunkt ist eine gute Perspektive (Fortsetzung folgt):

Sie aktiviert einen Prozess. Herausfinden, was wichtig ist. Firlefanz ausmisten, geistig und materiell.

Die Tiere, mit denen wir die Welt teilen, sind bedroht.

Gefährdete Singvögel. Weil die Menschen den Drang verspüren, ihre winzigen Körper zu essen.

Gefährdete Zugvögel. Weil glänzende gläserne Wolkenkratzer so cool sind, nur nicht für die Vögel.

Umdenken bei der Inhaftierung von Lebewesen.

Vorführen von Großkatzen. Viele Wildtiere werden in Käfigen, Zoos, Zirkussen gehalten, als Attraktion gezeigt und als Beweis für den Sieg des Menschen über gefährliche Wesen.

Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Hasen verstecken. Riesige Mengen von domestizierten Tieren werden in Fabrikfarmen gehalten, versteckt vor den Blicken zukünftiger Konsumenten.

Apropos Hasen und wirklich werden, Becoming real: Vor kurzem hörte ich Margery Williams Biancos Geschichte vom Samthasen. Veröffentlicht 1922, etwa 2 Jahrzehnte bevor der kleine Prinz gelandet war. Hier ein Ausschnitt, nicht akademisch, eher im Derrida-Stil.


"Was ist echt?", fragte der Samthase eines Tages. "Bedeutet es, Teile in mir zu haben, die brummen?"

"Echt ist nicht, wie man geschaffen ist, es ist eine Sache, die einem passiert", sagte das Pferd. Wenn dich ein Kind für eine lange, lange Zeit liebt, nicht nur zum Spielen, sondern wirklich liebt, dann wirst du echt.“

"Tut es weh?", fragte der Hase.

"Manchmal", sagte das Pferd, das immer ehrlich war. "Wenn du echt bist, macht es dir nichts aus, verletzt zu werden."

"Passiert das alles auf einmal, wie wenn man aufgezogen wird", fragte der Hase, "oder Stück für Stück?"

"Es passiert nicht alles auf einmal", sagte das Pferd. "Man wird. Es dauert sehr lange. Deshalb passiert es nicht oft bei Menschen, die leicht brechen, scharfe Kanten haben oder zu vorsichtig behandelt werden müssen. Aber wenn man einmal echt ist, kann man nicht wieder unecht werden. Es währt ewig."

- Dies ist ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man Tieren die richtigen Fragen stellt, bemerkt Okapi zufrieden. Zebra nickt und schließt das Buch. - Das ist erst der Anfang.

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