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  • susakarr

Connectedness or Going slightly Mad

Aktualisiert: vor einem Tag

Self-dramatization by egomaniacal rulers is en vogue today as it was in monarchical times. In fact, they are being trumpeted and disseminated much more quickly in the media. The reactions reflect the much-quoted division in society: the rank and file clap when the supposedly healthy tyrant shows himself, the critics wring their hands. How much does such a spectacle have to do with actual problems of our time? Apart from political content - which is featured without interruption anyway - the President of the USA is a role model of self-dramatization. A vain defiant toddler. The main thing is that one has lived oneself to the full.


- This is very reminiscent of the countless status messages and entries on social media, Okapi says with a frown. - In the meantime gladly with mask, Zebra adds with a giggle. And there are always enough people who ingratiate themselves and find even the most absurd pictures great, cool, hot or even beautiful. But despite these supposed communities, everyone is more alone.


Alongside depression, loneliness is one of the bigger problems in modern urban societies. These tendencies begin long before the pandemic. Loneliness is seen as an increasingly observed problem in western societies. Mental health is declining. There seems to be a lack of attachment.

So the question is: How can we reconnect? First of all with ourselves, with our real desires, with what we want in life? One step towards this: activating ourselves, reclaiming our parts that we have distributed in virtual spaces.

It helps us to get out of the media constructions, to return from the abstract virtual worlds to the earth. Not to give the innumerable narcissistic avatars access to our own feelings. To turn our backs on the playground and acknowledge that what happens to the earth, our environment, our fellow human and non-human animals has an impact on ourselves. It literally happens to all of us. We are not separate, isolated beings, contrary to the narrative of individualism.


Photo by Magda Ehlers from Pexels

In Verbindung oder going slightly mad

Selbstinszenierungen egomanischer Herrscher sind heute ebenso en vogue wie zu monarchischen Zeiten. Sie werden medial sogar noch viel schneller ausposaunt und verbreitet. Die Reaktionen spiegeln die vielzitierte Gespaltenheit der Gesellschaft: Das Fußvolk klatscht wenn der vermeintlich gesundete Tyrann sich zeigt, die KritikerInnen ringen die Hände. Wie viel hat so ein Schauspiel mit tatsächlichen Problemen unserer Zeit zu tun? Von politischen Inhalten abgesehen - die werden ohnehin ununterbrochen gefeatured - repräsentiert der Präsident der USA das Role Model der Selbstinszenierung. Ein eitles trotzig agierendes Kleinkind. Hauptsache man hat sich ausgelebt.


- Das erinnert stark an die unzähligen Statusmeldungen und Einträge auf Social Media, sagt Okapi mit Stirnrunzeln. - Mittlerweile gerne mit Maske, kichert Zebra. Und immer finden sich genügend, die sich einschmeicheln und noch die absurdesten Bilder toll, cool, hot oder gar schön finden. Aber trotz diesen vermeintlichen Communities sind alle mehr allein.


Einsamkeit ist neben Depression eines der größeren Probleme in modernen urbanen Gesellschaften. Diese Tendenzen beginnen schon lange vor der Pandemie. Einsamkeit wird in den westlichen Gesellschaften als ein verstärkt beobachtetes Problem angesehen. Psychische Gesundheit nimmt ab. Es scheint ein Mangel an Verbundenheit zu bestehen.


Die Frage ist also: Wie können wir uns wieder verbinden? Zuallererst mit uns selbst, mit unseren wirklichen Wünschen, mit dem was wir im Leben wollen? Ein Schritt dorthin: Uns selbst aktivieren, unsere Anteile zurückgewinnen, die wir in virtuellen Räumen verteilt haben.

Es hilft, aus den medialen Konstruktionen auszusteigen, aus den abstrakten virtuellen Welten auf die Erde zurückzukehren. Den unzähligen narzißtischen Avataren keinen Zugang zum eigenen Empfinden zu geben. Dem Spielplatz den Rücken zukehren und anerkennen, dass das, was mit der Erde, unserer Umgebung, den menschlichen und nicht menschlichen Tieren geschieht, Auswirkungen auf uns selbst hat. Es geschieht buchstäblich mit uns allen. Wir sind, entgegen der Erzählung des Individualismus, keine getrennten, isolierten Wesen.

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